Kommunikation #2 – Watzlawicks 1. Axiom

Heute geht es weiter mit unserer Kommunikationsreihe basierend auf den Arbeiten des Österreichers Paul Watzlawick.

Wir widmen uns heute seinem ersten Axiom über Kommunikation:

Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren.

Durch die doppelte Verneinung ergibt sich natürlich, dass wir Menschen immer und jederzeit kommunizieren, auch wenn wir dies nicht bewusst wahrnehmen.

Jedes menschliche Verhalten besitzt einen kommunikativen Charakter – allein unsere Körpersprache sagt so viel über uns aus, man muss nur darauf achten und es richtig deuten können. Außerdem: Verhalten besitzt kein Gegenteil – so wie man also nicht nicht kommunizieren kann, kann man sich auch nicht nicht verhalten. Klingt kompliziert, ist aber im Prinzip sehr einfach.

Zur Kommunikation zählen Phänomene wie Tonfall, Sprechgeschwindigkeit, Pausen, Lachen, Seufzen und Gesten, Mimik, Körperhaltung usw. Selbst wenn man in einer Situation nicht kommunizieren will, tut man es erst recht durch vehementes, angestrengtes Schweigen, absondern und regungsloses Verharren. Das alles übermittelt wiederum Informationen an das Gegenüber, es findet also eine Kommunikation statt.

Im Alltag sollten wir uns öfter an diesen Grundsatz erinnern – jede Handlung übermittelt Informationen, und richtig eingesetzt oder gedeutet können wir unser Zusammenleben, sei es im beruflichen Alltag oder in der Familie oder Beziehungen, um einiges leichter gestalten.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Metakommunikatives_Axiom

http://www.wirtschaftswissen.info/exkurse/kommunikation/kommunikationstheorie/kommunikationsaxiome-nach-watzlawick

Beitragsbild:

http://www.watzlawickehrenring.at/

 

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