Kommunikation #3 – Watzlawicks 2. Axiom

Heute beschäftigen wir uns schon mit dem zweiten Axiom Watzlawicks:

Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei der letztere den ersteren bestimmt.

Für den Alltag ist dieser Grundsatz fast von noch größerer Bedeutung als der vorige. Folgendes Bild fasst die Bedeutung hiervon gut zusammen:

Kommunikation besteht nicht nur aus dem, was wir sagen, sondern aus viel mehr Komponenten, welche dem Empfänger die emotionale Beziehung aus Sicht des Senders beschreiben. Oder auch:  wie der Sender möchte dass der Empfänger die Botschaft versteht. Diese Hinweise bilden den Beziehungsaspekt der Kommunikation, welcher unumgänglich ist und nicht vom Inhaltsaspekt getrennt werden kann.

Der Beziehungsaspekt bestimmt, wie im Axiom schon erwähnt, den Inhaltsaspekt, weil die Art der Beziehung zwischen den Kommunikationspartnern (also Sender und Empfänger) das gegenseitige Verständnis steuert – der gleiche Inhalt wird also zwischen Fremden anders kommuniziert als zwischen Freunden.

Im Alltag ist es nun wichtig, sich dieses zweiten, so bedeutenden Aspekt bewusst zu sein – es gibt keine Kommunikation ohne dass der Beziehungsaspekt offenbart wird. Aber: oftmals kommt es auch zu Fehlinterpretationen.

Auch in der Arbeitswelt sollten wir nie vergessen, dass unsere Kommunikation hauptsächlich beziehungsgeleitet ist.

Quellen:

http://www.wirtschaftswissen.info/exkurse/kommunikation/kommunikationstheorie/kommunikationsaxiome-nach-watzlawick

https://de.wikipedia.org/wiki/Metakommunikatives_Axiom

Beitragsbild:

http://www.synpaed.de/8_kommunizieren/8.1/8_1.htm

 

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